„Ist der Ruf erst ruiniert, …“ oder Information hilft nicht

Täglich gehen via meine Twitterbox (attraktiv aufbereitet über Flipboard) neue Horrorgeschichten über den mächtigsten Mann der Welt ein. Nicht das, was in der Tagesschau kommt, sondern Hintergründe über die Schein-Welt, in der Donald Trump lebt, Informationen darüber, wie er die Welt wahrnimmt, wie er denkt und funktioniert. Heute haben ich diesen Artikel in meinem Flipboardarchiv abgelegt: „A Look how Trump gets his News:

Dazu 6 Anmerkungen:

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Unsere Medien und der Krieg in Nahost

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Urs Gasche hat auf InfoSperber ein Stück zur problematischen Berichterstattung der Medien zum Krieg im Nahen Osten geschrieben, das mir aus dem Herzen spricht. In einer langen Liste von 23 Beispielen illustriert er, wie unsere Medien sich von der westlichen Propaganda manipulieren lassen – entgegen der Erfahrung aus den noch nicht so fernen Kriegen in Vietnam, Afghanistan und zweimal Irak, „dass auch die westliche Kriegsführung die Öffentlichkeit belügt“.

Ich möchte versuchen aus meiner persönlichen Erfahrung zu erklären, warum die Medien und ihre Journalisten sich manipulieren lassen:

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Die Demokratie hinterfragen

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Während sich Medienkritiker und andere Sittenwächter des „Qualitätsjournalismus“ am Sündenfall der Porschereklame „Courage changes everything“ der NZZ vom vergangenen Samstag verlustieren, zeigt die „NZZ am Sonntag“ tatsächlich Mut: Ihr Chefredaktor Felix Müller verlangt in seinem Beitrag „Die Demokratie am Pranger“ eine Reform der Schweizer Demokratie – und keiner nimmt (bisher?) den Faden auf.  Dabei gäbe dies doch Stoff für klickfördernde Schlagzeilen wie z.B: „Die NZZ will die direkte Demokratie untergraben“ oder so ähnlich. – Und solchen medialen Lärm könnte wir nun wahrlich gebrauchen, weil damit eine dringend nötige und hochrelevante Diskussion angestossen würde.

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ZDF Mossul: Dilettantismus oder Propaganda

Ich schau die Nachrichten auf ZDF. Das Moderatorenunwort „unglaublich“ ist für einmal angebracht. Schlagzeile und Bericht sagen: Die Kurden stehen kurz vor der Eroberung Mosuls. Im Norden des Irak droht deshalb eine Flüchtlingskatastrophe. Das Zweite stimmt, aber die Kausalität mit einem Angriff der Kurden ist einfach Blödsinn. Oder deutsche Antikurdenpropaganda?

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Mossul: Die nächste Katastrophe

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Täglich serviert man uns die Bilder von der humanitären Katastrophe in Aleppo in Syrien. Den Zusammenhang dieser scheinbar endlos gleichen Bilder von aus Trümmern geborgenen Kleinkindern oder ausgebrannten Hilfskonvois mit den Flüchtlingen in den Lagern an den Toren Europas und in unseren „Empfangsstellen“ versuchen wir tapfer zu verdrängen.

Die Bilder aus Aleppo/Syrien werden bald Konkurrenz erhalten von ähnlichem „Material“ aus Mossul/Irak.

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Fundstück: Selfie Culture

Strange world:

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Dailymail hat einen interessanten Vergleich gemacht und das Bild von der aktuellen Clintonkampagne einem Bild aus dem Wahlkampf 2008 gegenüber gestellt:

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Medienmechanismus: Der Boulevard als Brandbeschleuniger

bildschirmfoto-2016-09-21-um-14-15-00Gestern: die mediale Diskussion über die Qualität der Schweizer Medien – unter anderem mit einer vielsagenden Aktion „Wir zeigen Ihnen, wie wir arbeiten“ des Tagesanzeigers (Tamedia-Mediengruppe), welche ein Kollege als „verzweifelten Versuch, mehr Glaubwürdigkeit zu erhalten“ bezeichnet.

Heute: Ein schönes Beispiel zur Praxis, zu den real existierenden Mechanismen der Schweizer Medienlandschaft:

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Warum Russland einen Frieden in Syrien braucht

Soldat syrische Armee; Bild: gazeta.ru/TASS

Ich poste einen Hammer-Artikel  der russischen Online-Publikation gazeta.ru, welche ein unschönes Schlaglicht auf  die Qualität der syrischen Regierungsarmee wirft.
Damit versteht man besser, warum Russland einem Waffenstillstand zugestimmt hat, obwohl eigentlich Vieles auf weitere militärische Fortschritte der russisch-unterstützen Assad-Armee hingedeutet hat.

Was den Artikel speziell interessant macht: Es ist mit Sicherheit kein amerikanisches Propagandastück. Der Autor ist ein pensionierter russischer Oberst, der keineswegs in Ungnade gefallen ist.

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Eine wissenschaftlich verbrämte Ideologie regiert die Welt

Die wissenschaftliche Basis des Neoliberalismus , welche nicht nur an allen Universitäten weltweit gelehrt wird, sondern auf deren „Gesetze“ global auch alle wichtigen politischen Entscheide gefällt werden, ist die Neoklassik. Um ihre Wissenschaftlichkeit und die defacto naturgesetzliche Gültigkeit ihrer zentralen Dogmen zu belegen, benutzt die Neoklassik gerne mathematische Modelle.

Einer der bekanntesten Kritiker der Neoklassik im deutschsprachigen  Raum ist  Claus Peter Ortlieb, inzwischen emeritierter Mathematikprofessor in Hamburg. Er bezeichnet die Neoklassik schlicht als „mathematisierte Scharlatanerie“ und eine wissenschaftlich verbrämte Ideologie. Continue reading

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Neoklassik als Weltreligion

Als Ergänzung zum vorangehenden Artikel „Eine wissenschaftlich verbrämte Ideologie regiert die Welt“ poste ich hier den schon alten, aber immer noch gültigen Aufsatz von Michael Krätke„Neoklassik als Weltreligion“, weil ich in nächster Zeit wohl öfter darauf zurückgreifen werde.

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