FIFA Protest Rio de Paz

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FIFA Demo Rio de Paz, Zürich Febr. 2014
Bild: Contextlink

„Fussball Weltmeisterschaft: Wer profitiert mehr: Die FIFA oder das brasilianische Volk“? Der Präsident der brasilianischen NGO Rio de Paz aus Rio de Janeiro, Antonio Carlos Costa, hat mit diese Frage am Dienstag in einer Einmann-Demo vor dem FIFA-Hauptsitz in Zürich gestellt.

Die NGO Rio de Paz setzt sich für die Menschen in den Favelas speziell in Rio de Janeiro ein. Es sei einfach nicht akzeptabel, betont Costa, dass Milliarden von öffentlichen Geldern in einen Showanlass investiert würden, während das Geld fehle, um in den Vierteln in unmittelbarer Nähe der Hochglanzstadien und VIP-Zonen, anständige Schulen und Spitäler zu betreiben.

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Installation Rio de Paz, Copacabana Rio de Janeiro Juni 2013

Während die Aktion des Aktivisten aus Brasilien von den Schweizer Medien nicht zur Kenntnis genommen wurde, obwohl die NGO auch international spezielle mit ihren Installationen an der Copacabana und vor dem Parlament in Brasilia international für Aufsehen gesorgt hat, hat das die grösste Zeitung Brasiliens O’Globo auf der Front ihrer Onlineausgabe und in einem Blogbeitrag darüber berichtet.

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Schon bei den Grossdemos in Rio im vergangenen Juni ist Rio de Paz durch mehrere Aktionen gegen die FIFA aufgefallen.

Antonio Costa, der Präsident von Rio de Paz, spielt auch in unserem Dokfilm über das Neue Christentum im Globalen Süden (Arbeitstitel „Kreuzzug“) eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang haben wir die Demo vor dem FIFA-Zentrum in Zürch dokumentiert.

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