IEDs: Die Waffe der Aufständischen.

Bild: Foreign Policy

IEDs, improvised explosive devices. „Improvisiertes, explosives Teil“ heisst die Waffe, die zur Zeit in Afghanistan für rund 80% der Verluste der US-Armee sorgt. Es ist die Waffe der Kleinen. Guerillas, „Aufständische“ auf der ganzen Welt basteln sie aus elektronischem Abfall, alten Artilleriebomben, Schwarzpulver oder Kunstdünger. Sie kosten praktisch nichts. Anleitungen gibt’s im Internet. Sie platzieren sie an Strassenrändern, Hauseingängen oder in öffentlichen Gebäuden und sind schon längst über alle Berge, wenn die Dinger unter den Füssen der fremden Soldaten oder den Fahrzeugen der – mit den modernsten und teuersten Waffensystemen hochgerüsteten – Nato-Truppen explodieren.

Für die Soldaten sind sie der Horror schlechthin. Die IEDs bedrohen sie immer, überall, sobald sie sich ausserhalb ihrer befestigten „Bases“ oder „Camps“ bewegen.

Foreign Policy hat einen Hintergrund zu den IEDs unter dem Titel: „Amerikas IED-Albtraum“.

So sieht das aus der Sicht der Bombenleger aus (der Kameramann hält stoisch drauf):

Und so kann das aus Sicht des US-Soldaten aussehen:

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