Die Relativität der Wirtschaftskrise

Foto: Milchstrasse (von www.astrohoppe.de)

Mein publizistisches Highlight des Wochenendes finde ich (wieder einmal) im Tagi-Magi („Das Magazin“):
Ben Moore, Professor für Astrophysik an der ETH in Zürich, ordnet die Banken- (oder Finanz- und Wirtschafts-) Krise ein in die Geschichte des Universums:

„Vielleicht beruhigt es Sie zu wissen, dass die Finanzkrise ein geradezu triviales Problem ist, verglichen mit dem, was los sein wird, wenn Andromeda mit unserer Milchstrasse kollidiert.“
…….
„Das Universum ist 14 Milliarden Jahre alt. Um sich die zeitliche Dimension besser vorstellen zu können, übertragen wir rein gedanklich die 14 Millionen Jahre auf die Zeitachse von einem Tag:
Um Mitternacht, also um 00:00, explodierte eine winziges Teilchen von der Grösse eines Elektrons, es entstanden Rum und Zeit. Eine Stunde nach Mitternacht wurden die ersten Sterne geboren. Kurz darauf explodierten auch diese. Und die gesamte Materie entstand. Also alles, was ist, Sie und ich, wir sind gemacht aus dem Sternenstaub dieser Explosionen. Um zirka zehn Uhr morgens entstand unsere Galaxie, die Milchstrasse. Um 22.00 tauchten die ersten Einzeller auf, um 23.35 die Dinosaurier – die allerdings um 23.52 bereits wieder ausgestorben waren. Um 23.59 und 56 Sekunden spazierten die ersten Menschen auf Erden, und, von heute aus gesehen, wurden die Pyramiden vor zirka 0.35 Sekunden gebaut. Und nach unseren Berechnungen wird Andromeda in zirka zwei Stunden auf unser Sonnensystem treffen.“
„Dann wird es richtig ungemütlich auf der Erde, nicht nur für die Banker.“

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PS:
Martina hat zu diesem Artikel einen Kommentar geschrieben (siehe unter Kommentare), aber daran auch noch einen Snoopy-Cartoon angehängt. Weil der nicht vom Blogspot-Kommentarfeld geschluckt wird, hänge ich ihn hier an:

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One Response to Die Relativität der Wirtschaftskrise

  1. Anonymous says:

    Was mir auch noch dazu in den Sinn kommt:

    ‚Seht ihr den Mond dort stehen, er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön.
    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.‘

    Martina

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