Die Welt im Jahr 2030

Das Bild kommt aus der Fotostrecke zum Artikel auf Spiegel Online.

Am Mittwoch ist EU-Gipfel. Als zentrales Thema war eigentlich der Klimawandel geplant. Aber natürlich werden alle anderen Themen jetzt von den Problemen rund um die Finanzkrise marginalisiert.
Trotzdem bemühen sich die Medien, das Thema Klima nicht ganz untergehen zu lassen. Es ist langfristig bestimmt noch viel wichtiger.
Deshalb hier zwei Posts aus deutschen Medien.
Der erste aus Spiegel-Online. Eigentlich ist es nur eine Rezension einer Studie der britischen Organisation „Green Futures“ publiziert in deren „Forum for the Future“. Der Spiegel hilft, den grossen ausführlichen englischen „Report“ leichter zu bewältigen.

Besonders spannend finde ich den 4. Teil des Reports mit dem Titel:
Die Neudefinition des Fortschritts
Dieses Szenario ähnelt eher einer sozialen Utopie, die aus wirtschaftlicher Not geboren wird. Die globale Depression von 2009 bis 2018 hat den Menschen insbesondere in den Industrieländern einen bescheideneren Lebensstil aufgezwungen, so dass man sich nun stärker auf den persönlichen Wohlfühlfaktor und die Lebensqualität besinnt. In den USA arbeiten die Menschen üblicherweise 25 Stunden pro Woche für sich selbst und zehn weitere freiwillig für ihre Gemeinden. …………….
„Dies ist keine postkapitalistische Welt“, sagen die Autoren des Berichts. „Die Menschen arbeiten, konsumieren und machen Profite.“ Nur sähen die Menschen in diesem Szenario den Zweck des Geldes eben ein wenig anders als heutzutage.

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