Max Küng in der Carlsbergfalle

Max Küng hat im „Magazin“ (auch Tagi-Magi) einen herzerfrischenden Beitrag zu den UEFA-Fanmeilen der Euro 08 geschrieben:

http://dasmagazin.ch/index.php/selbstversuch-max-begeht-die-fanmeile/

Perfekt sein Bild der „Schlammlawine“, welche „all den Konsum- und Entertainmentdreck ins Herz der Stadt gespühlt“ hat.

Ein schmunzeln in Richtung des Kritikers kann ich mir aber nicht verkneifen, wegen dem Schluss. Wie viele Andere auch, die in Basel heute standard-mässig ein Bier mit dem Zusatz „…aber bitte kein Carlsberg“ bestellen und dann im triumphalen Gefühl, sich nicht vereinnahmt haben zu lassen, selbstzufrieden ihr „1664“ (Kronenbourg) kippen, macht er sich da etwas vor:

Anfang Mai hat Feldschlösschen die elsässische Brauerei Kronenbourg geschluckt und bekanntlich gehört Feldschlösschen zum Carlsberg-Konzern. Genau ist es so: Feldschlösschen, das zur dänischen Carlsberg-Gruppe gehört, hat das Schweizer Geschäft von Scottish & Newcastle übernommen. Zum britischen Konzern S&N gehören Marken wie Kronenbourg, 1664, Grimbergen und Kanterbräu.

Trotzdem Prost. Ich nehm dann halt Feldschlösschen.

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